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Das Recht des Prüflings auf Akteneinsicht – ein Klassiker

19. August 2018 16:54 // Autor: RA Christian Reckling

Das Verwaltungsgericht Berlin hat zu Gunsten eines Mandanten von Rechtsanwalt Christian Reckling entschieden, dass das durch Art. 12 Abs. 1 GG geschützte Interesse des Antragstellers, den Frage-, Lösungs- und korrigierten Antwortbogen eingehend auf Verfahrens- und Bewertungsfehler zu prüfen und ggf. substantiierte Rügen zu erheben, das Interesse der IHK Berlin daran, dem Antragsteller aus Geheimhaltungsgründen nur vor Ort Akteneinsicht und stichwortartige Notizen zu gestatten, überwiegt. Prüfungsfragen sind ihrem Wesen nach nicht prinzipiell geheimhaltungsbedürftig (VG Berlin, Beschl. v. 25.07.2018 – VG 12 L 214.18).

Erneut musste Rechtsanwalt Christian Reckling einer Prüfungsbehörde mit Hilfe eines gerichtlichen Eilverfahrens die Reichweite des Art. 12 Abs. 1 GG bei Fragen der Akteneinsicht verdeutlichen. Die Entscheidung ist hier abrufbar.

 

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