Urteilsticker

Bildungsticker

Posts Tagged ‘Staatsexamen’

Widerspruch Zweites Juristisches Staatsexamen

3. Februar 2019 15:04 | Erstellt von RA Christian Reckling | off

Rechtsanwalt Christian Reckling konnte erneut erfolgreich ein Widerspruchsverfahren gegen das Prüfungsamt beim Hanseatischen OLG im Rahmen der Zweiten Juristischen Staatsprüfung führen. Nach erfolgter Akteneinsicht wurden mehrere Aufsichtsarbeiten angefochten, wobei bei einer Aufsichtsarbeit beide Votanten ihre Bewertungen um jeweils einen Punkt angehoben haben. Mein Mandant erfüllt nunmehr die Voraussetzungen zur Zulassung zur mündlichen Prüfung. Ich wünsche viel Erfolg und drücke die Daumen. 

Justizskandal: Verkauf von Examensklausuren und die Folgen für die Referendare

2. April 2014 19:23 | Erstellt von RA Christian Reckling | off

Es klang zunächst wie ein Aprilscherz, als die Meldung über einen Justizskandal in Niedersachsen durch die Medien am 01.04.2014 verbreitet wurde. Hintergrund des handfesten Justizskandals ist der Verdacht, dass ein Richter und leitender Beamter im niedersächsischen Justizprüfungsamt Informationen über bevorstehende Klausuren und Aktenvorträge des Zweiten Juristischen Staatsexamens an Referendare verkauft haben soll.

Die Geschichte ist nicht nur unglaublich, sondern führt seitens des niedersächsischen Prüfungsamtes dazu, dass nicht nur den gegen den Richter, Jörg L., ermittelt wird, sondern auch gegen die ehemaligen Rechtsreferendare, die im Verdacht stehen, Informationen über anstehende Klausuren und Aktenvorträge eingekauft zu haben. Die betroffenen Personen sollten sich schnellstmöglich rechtlichen Beistand holen, da im Falle der Erhärtung des Tatvorwurfs drastische Sanktionen drohen. Dabei ist zwischen dem Prüfungsrechtsverhältnis und dem beamten- bzw. arbeitsrechtlichen Verhältnis zu unterscheiden.

Aus prüfungsrechtlicher Sicht droht im Falle der Erhärtung des Täuschungsvorwurfs nicht nur die Feststellung, dass der entsprechende Examensdurchgang für nicht bestanden gewertet wird. Für den Fall, dass das Prüfungsamt auch einen besonders schweren Fall der Täuschung annimmt, droht der vollständige Ausschluss, mithin die Aberkennung des Staatsexamens.

Soweit die betroffenen ehemaligen Rechtsreferendare bereits im Berufsleben stehen und beispielsweise in ein Beamtenverhältnis übernommen worden, drohen auch in diesem Fall drastische Sanktionen. Im schlimmsten Fall kann die Rücknahme der Ernennung ins Beamtenverhältnis vom Dienstherrn ausgesprochen werden.

In arbeitsrechtlicher Hinsicht kann der Arbeitgeber den angestellten Juristen fristlos kündigen.

So oder so, der Fall wird für viele ehemalige Rechtsreferendare, die im Verdacht stehen, gegen prüfungsrechtliche Grundsätze verstoßen zu haben, erhebliche negative Auswirkungen auf die bestehenden beamten- oder arbeitsrechtlichen Verhältnisse haben. Es sollte unbedingt anwaltlicher Rat eingeholt werden und das Recht auf Akteneinsicht wahrgenommen werde

Erfolgreiche Prüfungsanfechtung 1. Jur. StEx.

19. Februar 2014 10:24 | Erstellt von RA Christian Reckling | off

Erneuter Erfolg in Sachen Prüfungsanfechtung einer juristischen Staatsprüfung in Schleswig-Holstein: Unsere Mandantschaft wurde nunmehr zur mündlichen Prüfung für die Erste Juristische Staatsprüfung zugelassen. Ihr fehlte noch eine bestandene Klausur zur Zulassung. Dank unserer Hilfe konnten wir die Prüfer überzeugen, die Bewertung einer Aufsichtsarbeit von 3 Punkte („mangelhaft“) auf 4 Punkte („ausreichend“) zu ändern. Wir wünschen unserer Mandantschaft viel Glück und Erfolg für die mündlichen Prüfung.

SCHLÖMER & SPERL
Steinhöft 5-7 / Haus am Fleet
20459 Hamburg / BRD
Fon: +49 (0)40 - 31 76 69 00
Fax: +49 (0)40 - 31 76 69 20
info@pruefung-anfechten.de